Das Amazonastiefland, das wasserreichste Flusssystem der Welt, ist eine riesige, baumbewachsene Ebene, die sich über 4000 km bis zur Mündung des Amazonas in den Atlantik erstreckt. So tief wollen wir aber nicht vordringen: Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und die letzten 15 Minuten führen bereits durch einen schönen Seitenarm des Río Napo, Manduro genannt, der dicht bewachsen ist.

Der Amazonas selbst fließt nicht durch Ecuador, aber jeder Fluss östlich der Anden mündet direkt oder über einen Nebenfluss in diesen Strom. Die Yarina Lodge, wo wir uns 4 Tage aufhalten befindet sich östlich der Stadt Coca, eine Stunde flussabwärts des Napo, am kleinen Fluss Manduro gelegen. Sie liegt an einer höheren Stelle und besteht aus 20 Hütten mit Doppelbetten und privaten Badezimmern, welche 1998 im traditionellen Quechua Stil mit typischen Materialien, welche man in dieser Gegend finden kann, gebaut wurden.
Das private Yarina Reservat erstreckt sich über eine Fläche von 300ha und ist Teil einer grösseren, geschützten, ökologischen Region. Yarina heißt in der Quichua-Sprache, eine Palmenart, die Nüsse hat die zu vegetarischem Elfenbein verarbeitet werden.

Unsere Aktivitäten in der Lodge beinhalten Wanderungen durch den Urwald, um die Bäume, Vegetation sowie die medizinischen und giftigen Pflanzen kennenzulernen, die uns einheimische Führer zeigen. Wir machen auch eine Nachtwanderung  um die nächtlichen Tiere und

Insekten zu beobachten. Eine Kanufahrt früh am Morgen auf der Lagune, dient dazu um die Vielzahl der Vögel zu beobachten.
Ein weiterer Höhepunkt ist ein Aufstieg auf einem Beobachtungsturm für einen Ausblick über die Baumkronen des Urwaldes. Nächtliche Kanufahrten, um Kaimane zu sehen und ein Besuch einer einheimischen Familie sind
weitere Höhepunkte unserer Reise.